Stefanie Brkle

Placemaking – Migration und Mauerfall // 2008 - 2009

Screening HAU 2 // © Stefanie Bürkle - VG Bild Kunst

Screening HAU 2 // © Stefanie Bürkle - VG Bild Kunst

Ausstellung Haus der Kulturen der Welt // © Stefanie Bürkle - VG Bild Kunst

Ausstellung Haus der Kulturen der Welt // © Stefanie Bürkle - VG Bild Kunst

Ausstellung Haus der Kulturen der Welt // © Stefanie Bürkle - VG Bild Kunst

Ausstellung Haus der Kulturen der Welt // © Stefanie Bürkle - VG Bild Kunst

Ausstellung Haus der Kulturen der Welt // © Stefanie Bürkle - VG Bild Kunst

Ausstellung Schering Stiftung Berlin // © Stefanie Bürkle - VG Bild Kunst

Ausstellung Schering Stiftung Berlin // © Stefanie Bürkle - VG Bild Kunst

Ausstellung Schering Stiftung Berlin // © Stefanie Bürkle - VG Bild Kunst

Ausstellung Schering Stiftung Berlin // © Stefanie Bürkle - VG Bild Kunst

Ausstellung Schering Stiftung Berlin // © Stefanie Bürkle - VG Bild Kunst

Ausstellung Schering Stiftung Berlin // © Stefanie Bürkle - VG Bild Kunst

Ausstellung Berlinische Galerie // © Stefanie Bürkle - VG Bild Kunst

Ausstellung Berlinische Galerie // © Stefanie Bürkle - VG Bild Kunst

Das interdisziplinäre Kunstprojekt „Placemaking – Die Migration von Räumen“ beleuchtet die mitgebrachten und geschaffenen Räume von Migranten zwischen Ankunfts- und Herkunftsland. In dem von Stefanie Bürkle initiierten Kunstprojekt „Die Migration von Räumen: Über Placemaking im Fokus von Migration und Mauerfall“ erarbeitet ein interdisziplinäres Team aus Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen mit unterschiedlichen Medien den Stadtumbau zu einem Neuen Berlin und die Bewahrungstendenzen bei der Migration von Räumen, mit den sich daraus ergebenden  Konflikten des Platz machens und Platz schaffens. Zu dem Projekt ist eine umfangreiche Publikation erschienen.

Mauerfall und neue Räume
Das Projekt „Viele Grüsse aus Hanoi“ und einige andere künstlerische Projekte in den letzten Jahren haben gezeigt, dass Migration ihre Spuren im Stadtraum einschreibt. Dass sich unsere stadträumliche Lebensqualität, ja ganze Stadtviertel auch aufgrund dieser Einschreibungen in den letzten Jahren verändert haben.

Die Bewegung der Menschen im Raum, die Migration, ist auch eine Bewegung der Räume. In Berlin sind viele solcher „migrierten Räume“ zu beobachten, Berlin selbst ist kein statischer Raum, sondern stellt eine Vielzahl von sich verändernden Räumen dar. Diese zahlreichen Bewegungen und Veränderungen haben sich seit dem Mauerfall beschleunigt.

Zu den Mappings:




Heimatort | Migrierter Raum
Wie selbstverständlich docken die mitgebrachten Heimaträume (rurale, urbane) an die wechselhaften urbanen Texturen an und finden im schnellen Stadtwandel seit 1989 immer neue Plätze. Insofern stellt sich gerade in Berlin nicht nur die Frage nach einer Anpassung oder Integration der Migrantinnen, sondern auch die der Veränderung des „deutschen“ Selbstverständnisses von Stadtkultur in der Wechselbeziehung mit den einst „fremden“ Einflüssen.
Vielleicht haben sich unsere Stadträume und die der Heimatorte stärker gewandelt als die migrierten Räume einiger Einwanderungsgruppen, die einen Großteil ihrer Identität weiterhin aus dem konservierten Bild ihres Herkunftslandes beziehen, diese Bilderwelten sind aber  vielfach durch Erinnerungen idealisiert oder bereits Vergangenheit und stammen aus einer Zeit da sie ihre Heimat verließen. Der gesellschaftliche Wandel in der alten Heimat wird oftmals gar nicht wahrgenommen.

Transkulturen
Andere Gruppen zeichnen sich aber auch durch eine transkulturelle Vernetzung aus, für die Verankerung in Deutschland wiederum nur eine untergeordnete Rolle spielt. Sie sind Akteure innerhalb globalisierter Netzwerke und nicht an einen Kulturraum gebunden, sondern bewegen sich äußerst erfolgreich in mehreren Kulturräumen. Wir richten in diesem Projekt unseren Fokus auf das bereits vorhandene Raumverständnis und Erleben bei uns lebender Migranten, meist der zweiten Generation.

So werden wir einerseits die durch Migration entstandenen Räume untersuchen (Migration der Räume) und uns zum anderen die gegenseitige stadträumliche Wahrnehmung betrachten (Placemaking). Wer hat seit  Mauerfall eigentlich wem welchen Platz gemacht?


Projektwebsite: www.placemaking.de
Das Projekt wurde gefördert von Hauptstadtkultur Fonds und der Schering Stiftung; Medienpartner die "tageszeitung"

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