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15.02.2010
Berlin 89/09
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Ich will gleich meine Begeisterung ungebremst mitteilen: Diese Ausstellung ist der leichtfüßigste und gleichzeitig tiefsinnigste Kommentar zum Ende der DDR, zum Fall der Mauer. (...) Die Ausstellung 89/09 bietet mit jeder gezeigten Arbeit einen originellen, meist witzigen, nie leichtsinnigen Gedanken an.
Margit Miosga, RBB Kulturradio Berlin, 18.9.09
Nicht nur gerade aus dem Flugzeug gefallene Möchtegern-Berliner, auch ältere Neuzugänge und sogar jene, die schon immer hier waren, sollten auf gar keinen Fall die Ausstellung "Berlin 89/09" in der Berlinischen Galerie versäumen: So häufig trifft man derart kompetent zusammengestellte Stadtgeschichte in höchst verdichteter Form als zeitgenössische Kunst nämlich nicht.
Gunnar Luetzow, Berliner Morgenpost, 19.9.09
Mit "Berlin 89/09" zeigt die Berlinische Galerie, die oft im Schatten der größeren Museen steht, dass sie in der Lage wäre, all das zu leisten, was man vernünftiger Weise von einer ständigen Kunsthalle erwarten könnte. Sie lehrt selbst abgebrühte Städter, Berlin wieder mit verliebten Augen zu betrachten und daran zu denken, dass es in erster Linie Künstler sind, die der Stadt Schönheit verleihen.
Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung, 8.10.09
Zwei Jahre nach seiner letzten großen Ausstellung zur Gegenwartskunst meldet sich das Landesmuseum der Moderne mit einer flächendeckenden Schau in der Szene zurück. (...) "Kunst zwischen Spurensuche und Utopie" - der Untertitel ist kein leeres Versprechen. Es ist ein klares Konzept, nicht wie so oft heute durch dünne Pseudophilosophie aufgeschickt, sondern mit der Auswahl immer nahe am Thema. 44 Künstler können kein erschöpfendes Panorama bieten, aber das will "Berlin 89/09" auch nicht. Vielmehr ist es eine kluge Mischung aus berühmten und weniger bekannten Künstlern, die durchweg mehr Aufmerksamkeit verdienten.
Sebastian Preuss, Berliner Zeitung, 21.09.2009
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10.02.2010
Memory Culture and the Contemporary City Building Sites
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Memory Culture and the Contemporary City makes a series of new interventions in the topical and contested field of urban memory. It features accessible and illuminating essays by leading figures from a range of academic disciplines (history, cultural geography, architecture, film studies, and cultural theory) as well as practitioners in architecture and the visual and performance arts. The book considers how cultures of memory are constructed for and in contemporary cities, their architectures, memorials, museums, and artworks. It takes Berlin as a particularly telling case of a 'building-site' city dealing with historical burdens and divisions, but also extends to other cities marked by the fraught legacy of conflict and violence: Jerusalem, Buenos Aires, Cape Town, Dresden, and New York. Through bold critical readings of their sites and constructions of memory, these cities are shown to both display and conceal remembrance in their cultural building work.
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